Zeltlager 2005

Das Kinderzeltlager hat mittlerweise schon einen festen Platz im Vereinsleben des Bürgervereins eingenommen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir eine deutliche Verjüngung der Teilnehmer verzeichnen. Was das Wetter angeht, so hatten wir auch in diesem Jahr einige kleine Schauer zu überstehen. Aber was ein richtiger Camper werden will, der läßt sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Nur gut, dass wir vorgesorgt hatten und im Trockenen gemeinsam Platz hatten!

Der Nachmittag begann mit dem Aufbauen der Zelte und dem Herrichten der Feuerstelle. Sport und Spiel haben dann für Abwechslung gesorgt. Für so manchen war das Werfen der Boule-Kugeln eine Herausforderung, der sie zum ersten mal begegnet sind. Da ist es schon knifflig, mit den "Erfahrenen" Schritt halten zu können. Aber etwas Anfängerglück ist ja meist auch dabei.

Würstchen vom Grill sorgten dann für das Wohlbehagen in der Magangegend, bevor die kniffligen Fragen der Schnitzeljagd an der selben Stelle wieder für ein leichtes Grummeln sorgte. Vom Ehrgeiz zum Sie für das eigene Team getrieben schärmten unsere jungen Helden dann aus und beantworteten Frage um Frage. Herr Pott hat es ihnan ja nicht leicht gemacht. Es war wieder eine Kombination aus Ortskenntnis, Allgemeinwissen, Heimatkunde und auch etwas Erfahrung bei der Recherche in Büchern und im Internet, das die Lösungen zu Tage förderte.

Besonderen Spaß hatten die Kinder an einer rasch zu inszenierenden Tanzvorführung. Die Punktewertung wurde von allen mittels Applaus-Abstimmung fair gehandhabt. Zur Belohnung gabs Leckerein von Hans Riegel.

Das Rösten von Stockbrot dagegen stellte für die Kinder schon eine echte Herausforderung dar. So manch einer wollte nicht wahr haben, dass die offene Flamme eher Presskohle erzeugt als Eßbares. Auch bei der Dicke des Teigs zeigte sich, dass die Sparsamen die Nase vorn hatten, wogegen die anderen so manchen Klecks Teig im Feuer einbüßten.

Eine Gruselgeschichte bereitete die Kinder so langsam auf die anstehende Nachtwanderung vor. Diese fiel aber wegen der Schauer recht kurz aus.

Am Morgen hatte uns die Kirche wieder den Weckdienst abgenommen. Wer schon einmal unmittelbar neben der Kirche mit dem kräftigen Geläut schlief, weiß, wovon ich rede! Ein gemütliches Frühstück zwischen den Zelten mit frischen Brötchen und Kakao beschloß dann das Programm, bevor die Zelte abgebaut wurden und die Wiese wieder aufgeräumt wurde.

MH