Karneval 2018

Petrus hatte zum Straßenkarneval 2018 offenbar wenig Neigung. Das Wetter war trüb, je es nieselte sogar zeitweilig - doch Schlimmeres blieb uns zum Glück erspart. Und das muss man den Holtorfer Jecken allerdings lassen: Abhalten vom Wetter lassen sie sich nicht. Wenngleich man schon längere Züge durch Holtorf gehen sah, als 2018, toll war es trotzdem. Ja, ich erinnere mich an Zeiten, zu denen der Zug mehr Menschen faßte, als am Wegesrand standen und Kamellen fingen. Irgendwie scheint der Karneval ein wenig Dampf verloren zu haben - und das gilt leider auch für die Dreizehn Linden. Da war 2017 zwar noch Musik - aber wenig los, weshalb man 2018 dort gar kein Programm mehr vorgesehen hatte. Das wiederum hat den Bürgerverein im 111. Jahr seines Bestehens dazu angeregt, mit dem Mottowagen auf die Miesere hinzuweisen und den Thekennotstand auszurufen. Den Wagen des Vorstandes zierte denn auch eine Tafel, auf der in Memoriam der Gasthäuser in Holtorf und ihrer Wirtsleute der vergangenen Jahre gedacht wurde. Wehe, wenn man an die Dreizehn Linden denkt! Zumindest wurden schon mal zwei Thekenärzte nach Holtorf entsandt.

Auf jeden Fall haben sich traditionsgemäß neben den Löwen wieder viele bekannte Gruppen gezeigt: Die Jecken Wiever, der Gesangverein, der Junggesellenverein und noch einige andere. Auch Geister hatten wir diesmal dabei. Sie alle ließen es sich nicht nehmen, wieder reichlich Kamelle, aber auch Strüßche und vor allem nützliche Dinge zu verteilen.

Schöne und einfallsreiche Kostüme waren auch 2018 wieder zu sehen und ganz besonders konnte man sich auch wieder an den vielen hübsch kostümierten und geschminkten Kindern erfreuen.

Während 2017 die Wäscheprinzessin Luisa I. aus Holtorf kam, gab es hier 2018 wieder eine Wäscherin. Luisas Schwester Linda gehört nämlich 2018 zur Gefolgschaft der neuen Wäscheprinzessin, Franzi I. Daher war Franzi I. dann auch mit ihrer Gefolgschaft in Holtorf zu Gast und hat den Zug in der Löwenburgstraße an sich vorbeiziehen lassen.

Damit nicht genug. Da soll mal einer sagen, Holtorf hätte kein karnevalistisches Potential: Weiterer hoher Besuch hatte sich eingestellt: Aus Vinxel waren die Kinderprinzessin Marie I. (ebenfalls aus Holtorf stammend) und Prinzessin Sabine II. zu Besuch. Zu ihnen gesellte sich die Kessenixe Miriam II. (vorletztes Bild). Was für ein Schauspiel! Auch sie nahmen vor Kempes Getränkehandel würdevoll den Holtorfer Zug ab und genossen sichtlich das närrische Treiben in vollen Zügen.

Es spielte wieder eine Band im Zelt an der Löwenburstraße - mittlerweile eine schöne Tradition, die von der Familie Braun ins Leben gerufen wurde. Man kann sagen, was man will - handgemacht ist handgemacht. An die Stimmung kommt man bei Musik aus der Konserve einfach nicht ran. Klasse Leute, weiter so! Vielen Dank!

Schön war's wieder!

Dreimal Holtorf Alaaf

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